Wenn Ende Oktober in Wien wieder ATP-Tennis gespielt wird, steht eines der traditionsreichsten Sportereignisse der Stadt im Kalender. Die Erste Bank Open werden seit 1974 ausgetragen und gehören 2026 erneut zur ATP-500-Kategorie. Das Hauptfeld spielt vom 26. Oktober bis 1. November, die Qualifikation beginnt bereits am 24. Oktober. Damit erstreckt sich das Programm über neun Turniertage.
Die Wiener Stadthalle ist dabei das Zentrum des Turniers. Sie ist nicht nur Austragungsort, sondern seit Jahrzehnten auch eng mit der Geschichte des Wiener Tennisevents verbunden. Ergänzt wird sie 2026 durch die Marx Halle als zweite Matchlocation. Das schafft mehr Court-Kapazität, ohne die Stadthalle als Hauptbühne abzulösen. Zusätzlich lädt die Marx Halle auch zum Mitmachen ein und bietet unter anderem einen Padel-Court und Mini-Tennis.
Termin und Turnierformat der Erste Bank Open 2026
Der Termin liegt in einer entscheidenden Phase des ATP-Kalenders. Wien wird parallel zu den Swiss Indoors in Basel ausgetragen; unmittelbar danach folgt das Masters-1000-Turnier in Paris. Die ATP-Tour führt die Erste Bank Open als ATP-500-Turnier, das auf einem Hallen-Hartplatz mit 32 Spielern im Einzel ausgetragen wird.
Der veröffentlichte Center-Court-Spielplan beginnt am 24. und 25. Oktober mit der Qualifikation. Ab dem 26. Oktober läuft die erste Runde, am 30. Oktober steht das Viertelfinale an und am 31. Oktober das Halbfinale. Einzel- und Doppelfinale sind für den 1. November vorgesehen. Zusätzlich findet am 31. Oktober das Finale im Rollstuhl-Einzel statt.
In einer Halle zu spielen bedeutet, dass Wetter und Wind den Spielplan nicht beeinflussen. Trotzdem bleiben Faktoren wie Tagesform, Belastung aus den vorangegangenen Turnieren, Aufschlagleistung und die konkrete Auslosung entscheidend. Gerade in einer späten Saisonphase lässt sich die sportliche Ausgangslage deshalb nicht allein aus Weltranglistenpositionen ableiten.
Auf die Sieger der Erste Bank Open wetten
Zu einem ATP-500-Event dieser Größenordnung gehören neben Spielplänen, Statistiken und Ergebnissen auch Wettquoten zu den einzelnen Begegnungen. Sie können sich mit neuen Informationen zum Teilnehmerfeld, der Auslosung oder kurzfristigen Änderungen vor einem Match verschieben.
Österreichische Wettseiten ermöglichen volljährigen Nutzern, auf Ergebnisse und weitere angebotene Tennismatches zu wetten. Je nach Anbieter können dazu der Ausgang eines Matches oder andere regulär geführte Märkte gehören.
Welche Wettoptionen tatsächlich verfügbar sind, richtet sich nach dem jeweiligen Angebot und den geltenden rechtlichen Vorgaben. Quoten spiegeln Einschätzungen des Marktes wider, sind jedoch keine verlässliche Vorhersage des späteren Ergebnisses. Wetten sind unabhängig davon mit finanziellen Risiken verbunden und sollten nicht als Möglichkeit für sichere Gewinne verstanden werden.
Die auf den offiziellen Seiten (atptour.com und erstebank-open.com) veröffentlichten Spielpläne, Auslosungen, Resultate und aktuelle Turniermeldungen sind als Primärquellen maßgeblich. Formkurven, direkte Duelle und überprüfbare Leistungsdaten liefern zusätzlichen Kontext.
Welche Spieler sind für Wien 2026 angekündigt?
Das endgültige Teilnehmerfeld steht Ende August bisher nicht fest. Auf der offiziellen Turnierseite werden aktuell Alexander Zverev, Flavio Cobolli und Jakub Mensik für die Ausgabe 2026 genannt. Zverev kennt den Center Court bereits als Turniersieger: 2021 gewann er in Wien. Seine Rückkehr für 2026 bestätigten die Veranstalter Anfang Juni.
Bei früh veröffentlichten Spielernamen ist allerdings Präzision gefragt. Eine Ankündigung mehrere Wochen oder Monate vor Turnierbeginn garantiert keinen tatsächlichen Start. Verletzungen, Krankheiten oder Änderungen im persönlichen Turnierplan können das Feld kurzfristig verändern. Die tatsächlichen Teilnehmer werden daher erst mit der endgültigen Meldeliste und anschließend mit der Auslosung verbindlich bekannt gegeben. Änderungen werden im aktuellen Programm des Turniers angegeben.
Einen aktuellen Maßstab liefert die Ausgabe 2025. Jannik Sinner setzte sich im Finale gegen Alexander Zverev mit 3:6, 6:3, 7:5 durch und gewann nach 2023 zum zweiten Mal in Wien. Das Finale dauerte knapp zweieinhalb Stunden und unterstrich das sportliche Niveau, das ein stark besetztes ATP-500-Feld erreichen kann.
Bei Teilnehmerfeld und Tagesprogramm sind bis Oktober noch Änderungen möglich. Weitere Informationen und Änderungen können auf der offiziellen Webseite eingesehen werden, sowie die aktuellen Spielpläne, Draws, Ergebnisse und organisatorische Angaben. Tickets können bei der Stadthalle direkt erworben werden.
Wiener Stadthalle und Marx Halle: zwei Spielorte
Die Wiener Stadthalle bleibt 2026 der zentrale Austragungsort mit dem Center Court. Gleichzeitig gehört die Marx Halle im dritten Wiener Gemeindebezirk als zweite Matchlocation zum Konzept. Dort sind zwei Match Courts und zwei Trainingsplätze vorgesehen.
Damit verteilt sich ein Teil des Spiel- und Trainingsbetriebs auf zwei Standorte. Die entscheidenden Center-Court-Runden bis zum Finale bleiben jedoch in der Stadthalle angesetzt. Für die Veranstaltung ist das eine relevante strukturelle Entwicklung: Das Turnier wächst räumlich, ohne seine historische Hauptadresse aufzugeben.
Mehr als fünf Jahrzehnte ATP-Tennis in Wien
Die Geschichte des Wiener ATP-Turniers reicht bis 1974 zurück. Damals wurde die erste Vienna Open (damals: Stadthalle Open) ausgetragen, Vitas Gerulaitis gewann die Premiere. Später standen unter anderem Pete Sampras, Andre Agassi, Boris Becker, Roger Federer, Novak Djokovic und Andy Murray in Wien auf dem Platz.
Die enge Verbindung zwischen Tennis und der Wiener Stadthalle reicht Jahrzehnte zurück – bereits 1957 wurde dort Profi-Tennis gespielt. 2026 verbindet die Erste Bank Open damit mehr als fünf Jahrzehnte Turniergeschichte mit ihrem heutigen Status im ATP-Kalender.